Warum begreifen wir Migration und Diversität nicht als selbstverständlichen und chancenreichen Teil unserer Geschichte und Gegenwart? Und wie lässt sich verhindern, dass Migrant*innen und Geflüchtete für Krisen und Verunsicherungen unserer Zeit verantwortlich gemacht werden?
Unsere Diskussion setzt in der Ära Schmidt ein – damals, in den 1970er- und 1980er-Jahren, erfolgten wichtige Weichenstellungen für unser Themenfeld. Von dort spannen unsere Expert*innen den Bogen in die Gegenwart, die – erneut – von Polarisierung gekennzeichnet ist. Gemeinsam diskutieren wir, wie Einwanderungs- und Migrationspolitik gestaltet und so zugleich eine positive Erzählung der Migrationsgesellschaft etabliert werden kann.
Gemeinsam mit der Universität Osnabrück laden wir Sie herzlich ein zum Diskussionsabend:
„Challenge accepted: Das Wir in der Migrationsgesellschaft“
Mittwoch, 14. Mai 2025 | 19 Uhr | Universitätsbibliothek Osnabrück, Westerberg
Nelson-Mandela-Platz 1, Gebäude 96, 46076 Osnabrück
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Es diskutieren:
- Dr. Noa K. Ha
Wissenschaftliche Geschäftsführerin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) - Dr. Patrice G. Poutrus
Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien, Universität Osnabrück - Prof. Dr. Lale Yildirim
Didaktik der Geschichte, Universität Kiel & SFB 1604
Moderation:
- Dr. Magnus Koch
Leiter Ausstellungen und Geschichte, Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung
Sie sind eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen und gemeinsam über die gesellschaftliche Gestaltung der Zukunft nachzudenken.
Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms der Wanderausstellung #ChallengingDemocracy. Von Helmut Schmidt bis heute. Diese ist vom 5. Mai – 21. Juni in der Universitätsbibliothek Osnabrück am Standort Westerberg zu sehen. Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 9 bis 22 Uhr sowie samstags von 10 bis 18 Uhr.
Die Ausstellung blickt biografisch auf Helmut Schmidt als Akteur der Zeitgeschichte und verbindet die Themen und Debatten der späten 1960er- bis 1980er-Jahre der Bundesrepublik mit aktuellen Debatten. Damals wie heute stellen sich die Menschen Fragen: Was schützt und was bedroht Demokratie? Wie sozial und wie nachhaltig ist Demokratie?
Wir freuen uns auf Sie!
Die Ausstellung wird begleitet durch ein umfangreiches pädagogisches Angebot mit einem Escape-Game, Ausstellungsführungen für Schulklassen und einer Demokratiesoprechstunde. Weitere Informationen finden Sie hier.




