Mit Quoten mehr Vielfalt?

Leider müssen wir diese Veranstaltung aus Krankheitsgründen absagen!

Zu den Themen: Gerechtigkeit Demokratie

Mit dem Streitgespräch „Mit Quoten mehr Vielfalt?“ führt die Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung ihre erfolgreiche Veranstaltungsreihe fort und lädt erstmals nach Hamburg vor Ort ein.

Zur Anmeldung

Kaum ein Thema lässt die Emotionen so hoch kochen, wie die viel diskutierte Frauenquote. Noch immer sind nur ein Drittel aller Abgeordneten im Bundestag Frauen. Auch bei den Vorständen der DAX-Konzerne ist nur jedes vierte Vorstandsmitglied weiblich, noch weniger Frauen finden wir bei den Vorsitzenden und Geschäftsführungen. Doch längst wird die Frage nach Quotierungen nicht nur für Frauen, sondern auch andere an den Rand gedrängte Gruppen diskutiert. Erst 2019 entschied sich die Mehrheit im Bundestag gegen eine „Ost-Quote“. Hintergrund war die Tatsache, dass Menschen aus Ostdeutschland in Spitzenpositionen der Bundesbehörden deutlich weniger vertreten sind. Für einige stellt eine Quote das einzige Mittel dar, wie wir die Teilhabe aller fördern können. Andere halten gerade Quoten für undemokratisch, begrenzen sie doch die Wahlmöglichkeiten und verharmlosen die strukturellen Machtunterschiede. Auch der Vorwurf, Menschen würden auf bestimmte Identitätsbezüge und deren Interessensvertretung begrenzt, wird in dem Zusammenhang laut. 

Wir wollen kontrovers diskutieren, inwiefern Quoten zur größeren Beteiligung von unterrepräsentierten Gruppen führen – in der Wirtschaft und Politik. Was spricht für und was gegen Quoten in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft? Wer soll alles in Quoten erfasst werden, wie entscheiden wir das? Wie hängt Repräsentation nach außen und Macht im Inneren zusammen? Oder: Verschleiern Quoten nur Ungleichheiten? Wie gelang es anderen Staaten wie den USA ohne Quote bessere Repräsentationen zu erzielen? Was kann die Wirtschaft aus der Politik, oder die Politik aus der Wirtschaft lernen?

Es diskutieren Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, ehem. Präsidentin der Georg-August-Universität Göttingen und Stefanie Lohaus, Mitbegründerin und Herausgeberin des Missy Magazines. 

Moderation: Dorothée Falkenberg, Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung

Der Saal des Kulturhauses „Haus 73“ befindet sich im 2. Obergeschoss und ist nur über Treppenaufgänge zu erreichen. Vor Ort befinden sich leider keine Aufzüge oder andere Einrichtungen, die Menschen mit Gehbehinderung den Zugang ermöglichen können.

Ein Hinweis auf Ihre besonderen Anforderungen vorab unter Telefon 0178 69 47 882 oder E-Mail veranstaltungen@remove-this.helmut-schmidt.de erleichtert es uns, Ihnen den Veranstaltungsbesuch so angenehm wie möglich zu machen.

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