Schmidt! Demokratie leben - Ausstellungseröffnung

Die Schmidt-Ausstellung öffnet am 19. Juni | Hamburg

Die Inzidenzwerte sinken, die Vorfreude steigt. Das monatelange Hoffen und Bangen hat ein Ende. Ab Samstag, 19. Juni, präsentieren wir endlich unsere neue Helmut-Schmidt-Ausstellung „Schmidt! Demokratie leben“, deren feierliche Eröffnung ursprünglich schon zum fünften Todestag unseres Namensgebers am 10. November 2020 in Hamburg stattfinden sollte.

Die Ausstellung erinnert an einen der größten deutschen Staatsmänner des 20. Jahrhunderts und sie zeigt, wie die Themen der Zeitgeschichte unsere Gegenwart und unsere Zukunft prägen. Wir öffnen die Türen nun endlich weit und freuen uns, Sie in unserer neuen Ausstellung begrüßen zu dürfen.


Die Schmidt-Ausstellung | Hamburg
Mitten in der Hamburger Altstadt, am Kattrepel, gelegen zwischen Alster und Elbe, wird am 19. Juni 2021 im Helmut-Schmidt-Forum unsere neue Dauerausstellung eröffnet. Unter dem Titel „Schmidt! Demokratie leben“ werfen wir einen multiperspektivischen Blick auf unseren Namensgeber und seine Zeit. Ausgehend von dort wollen wir Brücken schlagen in die Gegenwart und in die Zukunft:


Welche Gedanken Helmut Schmidts sind weiterhin besonders relevant?
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht Helmut Schmidts Lebensthema: die Demokratie. Freie Meinungsäußerung und wenn nötig kontroverse Debatte sowie der Wettbewerb der Ideen im Sinne des Gemeinwohls waren ihm zentrale Anliegen. Wir wollen diese Gedanken gemeinsam mit unseren Besucherinnen und Besuchern lebendig halten und laden an verschiedenen Stellen in unserer Ausstellung zur Diskussion ein.


Facetten eines Jahrhundertlebens 1918–2015
Eine raumgreifende Installation aus acht Original-Arbeitstaschen von Helmut Schmidt dominiert das 270 Quadratmeter große Helmut-Schmidt-Forum. Er sei eben ein „Arbeitstier“, hatte der Politiker sich selbst charakterisiert. Die Ausstellung gliedert sich in vier Abschnitte mit elf Thementischen: Im Zentrum stehen die Kanzlerjahre, eingeleitet von zwei Abschnitten über den Menschen Helmut Schmidt und seinen politischen Werdegang in den 1950er- und 1960er-Jahren sowie abgeschlossen durch einen Blick auf die produktiven Jahre „außer Dienst“.


Private Erinnerungsstücke und historische Exponate
In der Ausstellung finden sich zahlreiche spannende Objekte: Persönliches aus dem Privathaus von Loki und Helmut Schmidt in Hamburg-Langenhorn wie ein handgeschnitztes Schachspiel aus der Kriegsgefangenschaft oder die für Schmidt typische Elblotsenmütze; Politisches wie eine Ermittlungsakte der Bundesanwaltschaft gegen „Helmut S.“ im Rahmen der „SPIEGEL-Affäre“, der Nachbau eines „Atom-Rucksacks“ der US-Armee oder der Dienstkalender des Bundeskanzlers aus der Zeit des RAF-Terrorismus im „Deutschen Herbst“ 1977.


Ort der politischen Bildung und gesellschaftlicher Debatten
Viele interaktive Elemente in der Ausstellung regen zum Mitmachen und zum Austausch an. Im Zentrum steht dabei besonders der Dialog zwischen den Generationen: Wer hat Helmut Schmidt noch als aktiven Politiker erlebt und wer kennt ihn nur als Elder Statesman? Wie unterschiedlich blicken die Generationen auf Schmidt und seine Haltungen zur Euroeinführung oder zu Menschenrechtsfragen in der Volksrepublik China? Auch über aktuelle Fragen zur Demokratie der Zukunft kann in der Ausstellung abgestimmt werden.

Kuratoriumsvorsitzender Peer Steinbrück und Ministerialdirektorin Maria Bering (BKM) enthüllen den Eingang der neuen Ausstellung "Schmidt! Demokratie leben". © BKHS/Michael Zapf

Ministerialdirektorin Maria Bering (BKM) bei der Eröffnungsrede. © BKHS/Michael Zapf

Kuratoriumsvorsitzender der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung Peer Steinbrück und Ministerialdirektorin Maria Bering (BKM) bei der Eröffnungsrede. © BKHS/Michael Zapf

Besucher*innen am Eingang der neuen Ausstellung "Schmidt! Demokratie leben". © BKHS/Michael Zapf

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