„Union der Liebe und der Traumata“

30. Mai 2022, 19:30 bis 20:45 Uhr | Impact Hub Stuttgart

Die Autorin Tanja Maljartschuk über ihr Werk und den Krieg gegen ihr Heimatland

„Mit dem Beginn des Hybridkriegs Russlands gegen die Ukraine (…) sind die Chancen der Ukraine auf einen EU-Beitritt so gering wie nie zuvor geworden.“ Diese Einschätzung der ukrainischen Autorin Tanja Maljartschuk stammt aus dem Essay „Union der Liebe und der Traumata“, der im Juli 2021 in der Zeitschrift Internationale Politik erschien. Die Aussage stand dabei im Kontext der Annexion der Krim 2014 sowie der andauernden Kampfhandlungen in der Ostukraine. Heute, nicht einmal ein Jahr nach Erscheinen des Essays, hat Russland mit dem Angriffskrieg gegen die Ukraine die bisherige europäische Sicherheitsordnung zerstört und die Debatte um einen EU-Beitritt der Ukraine neu entfacht.

Nach der Begrüßung durch Dr. Meik Woyke (Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung) und Prof. Dr. Wolfgang Schuster (Vorsitzender DGAP Regionalforum Baden-Württemberg) möchte Karoline Gil (Vorsitzende DGAP Regionalforum Baden-Württemberg) mit Ihnen und Tanja Maljartschuk, 1983 in der Ukraine geboren und wohnhaft in Wien, über die aktuellen Entwicklungen und mögliche Zukunftsperspektiven diskutieren. Wie ordnet die Schriftstellerin den Krieg gegen die Ukraine, unter anderem mit Blick auf Ihren Roman „Blauwal der Erinnerung“, historisch ein? Welche Auswirkungen hat der Krieg auf die Frage der ukrainischen Identität und das Verhältnis des Landes zum Westen? Wie wahrscheinlich ist ein EU-Beitritt der Ukraine geworden und was erhoffen die Menschen sich davon? 

Diese Veranstaltung findet in gemeinsamer Kooperation zwischen der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP) und der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung in Präsenz im Impact Hub Stuttgart, Quellenstraße 7a, 70376 Stuttgart, statt. Es gilt die 3G-Regelung sowie Maskenpflicht während der Veranstaltung. Sie können sich hier für die Veranstaltung anmelden: 

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© Michael Schwarz

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