36 Original-Objekte aus dem Wohnhaus finden Platz in der neuen Schmidt-Ausstellung

Katja Sinn und Hendrik Heetlage verpacken im Wohnhaus von Loki und Helmut Schmidt eine Kant-Statue. Wie weitere 36 Original-Objekte wird sie Teil der neuen Schmidt-Ausstellung sein, die am 10.11.2020 in der Hamburger Innenstadt eröffnet. Bildrechte: BKHS/M. Zapf

Erinnerungsstück aus Schmidts „Schatztruhe“: das kleine Schachbrett, das der spätere Bundeskanzler in der Kriegsgefangenschaft selbst schnitzte. Bildrechte: BKHS/M. Zapf

Auch diese Münzen, die Helmut Schmidt an die Einführung der »European Currency Unit« (ECU) 1979 erinnerten, werden in der Ausstellung „Schmidt! Demokratie leben“ zu sehen sein. Bildrechte: BKHS/M. Zapf

Kant-Statue, Schachbrett, Münzen und weitere Raritäten für die Reise in die Innenstadt verpackt

Vorbereitungen für die neue Schmidt-Ausstellung in Hamburg: Sorgsam verpacken Katja Sinn und Hendrik Heetlage (Foto) die Kant-Statue im Wohnhaus von Loki und Helmut Schmidt am Neubergerweg. Die Bronze-Statue, die auf einem Sideboard vor der Treppe zu Schmidts Arbeitszimmer stand, findet künftig ihren Platz in der Ausstellung „Schmidt! Demokratie leben“, die am 10. November in der Hamburger Innenstadt (Kattrepel 10) eröffnet wird.  Schmidt war vom „Kategorischen Imperativ“ des Königsberger Philosophen fasziniert. Der lautet, kurz gesagt: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“ Kants Schriften gehörten zu Schmidts „philosophischer Hausapotheke“ – jenen Werken, in denen er vor wichtigen politischen Entscheidungen Rat suchte.

36 Gegenstände aus dem Wohnhaus gingen jetzt auf die Reise – darunter auch das kleine Schachbrett, das Helmut Schmidt in der Kriegsgefangenschaft selbst schnitzte und die Münzen, die er zusammen mit anderen Erinnerungsstücken in seiner „Schatztruhe“ – einer Vitrine hinter seinem Schreibtisch – aufbewahrte. Die Münzen erinnerten Schmidt an die Einführung der »European Currency Unit« (ECU) als Gegengewicht zum US-Dollar, die er gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Giscard d‘Estaing 1979 erreichte. Namentlich auf historische französische Münzen zurückgehend, gilt der ECU als Vorläufer des »Euro«.

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