Die europäische Einigung | Bundeskanzler Helmut Schmidt Stiftung

Die europäische Einigung

Das europäische Paradox: Was hält Europa (noch) zusammen?

Im Laufe seines gesamten politischen Lebens hat Helmut Schmidt die Idee des geeinten Europas vertreten. Idee und die Praxis der europäischen Einheit sind jedoch aktuell von mehreren Seiten bedroht. Zwar gilt die Europäische Union für die große Mehrheit ihrer 500 Millionen Bürgerinnen und Bürger heute als eine historisch bewährte Selbstverständlichkeit. Auch das transatlantische Sicherheitsbündnis setzt eine handlungsfähige EU voraus. Gleichzeitig ruft vieles, was aus Brüssel kommt, Häme, Misstrauen und Widerstand hervor. Demokratiedefizite und die mangelnde Entschlossenheit der EU, Herausforderungen der letzten Jahre entschieden anzugehen, leisten solchen Stimmungen Vorschub. Die Abkehr vieler Menschen von Europa und die Tendenz hin zu Nationalismus und Autoritarismus in einigen Mitgliedsstaaten können als Symptom für einen Zerfall der westlichen Wertegemeinschaft verstanden werden.

  • Was hält Europa (noch) zusammen?
  • Wie lässt sich bei seinen Bewohnerinnen und Bewohnern eine neue Begeisterung für das „gemeinsame europäische Haus“ (Helmut Schmidt) wecken?
  • Welche Rolle können EU und transatlantisches Bündnis in den globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts einnehmen?
  • Wie können sie Großmächten wie Russland und China begegnen?

Diese Fragen sind von wesentlicher Bedeutung, wenn wir die aktuellen politischen Entwicklungen verstehen oder beeinflussen wollen. Die Helmut-Schmidt-Stiftung wird mit ihrer Arbeit dazu beitragen, Antworten zu finden und den Gedanken der europäischen Solidargemeinschaft zu fördern.

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