Über die Ausstellung
Helmut Schmidt regiert als Bundeskanzler (1974‐1982) in Zeiten des Umbruchs: In einer schweren Wirtschafts- und Finanzkrise reichen nationale Lösungen nicht mehr aus. Gleichzeitig verschärft sich der Konflikt zwischen der NATO und den Staaten des Ostblocks.
Die sozial-liberale Regierung unter Kanzler Schmidt setzt auf Zusammenarbeit: Sie führt die auf Annäherung mit der DDR und Polen abzielende „Neue Ostpolitik“ von SPD-Kanzler Willy Brandt fort, fördert gemeinsam mit Frankreich wirtschaftspolitische Integrationsprozesse und versucht mit der Etablierung der G7-Gipfel und der „Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa“ das internationale Krisenmanagement zu stärken.
Die Ausstellung Schmidt International zeigt auf zehn Stationen, wie eng Deutschland, Europa und die Welt miteinander verflochten sind: Wie kann politische Kooperation über Grenzen hinweg gelingen? Wie sollen sich westliche Demokratien gegenüber autokratischen Staaten verhalten? Wie sichern wir dabei Freiheit und Rechtsstaatlichkeit langfristig?
Museumsinsel Lüttenheid, Lüttenheid 40, 25746 Heide
Öffnungszeiten:
Di-Do 14:30 bis 17:00 Uhr, Fr 11:30 Uhr bis 14:00 Uhr, Sa 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr, So 11:00-17:00 Uhr
Eintritt: Erwachsene 4,00 €, Familien 8,00 €, Ermäßigt 2,00 €, Kinder unter 6 Jahren frei
Mehr Informationen finden Sie hier.

Magnus verbindet inhaltliche Expertise über Leben und Politikfelder von Helmut Schmidt mit Public-History-Formaten rund um die Ausstellungsprojekte der Stiftung. Zentral ist dabei immer die Frage, wie Geschichte und Gegenwart miteinander verbunden sind.
Er studierte Geschichte in Göttingen und promovierte an der Universität Erfurt zur Alltagsgeschichte des Zweiten Weltkriegs. Seit 2005 arbeitete er selbstständig und angestellt als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Ausstellungskurator u.a. für das Deutsche Historische Museum, Berlin, die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, das Hamburger Institut für Sozialforschung sowie für die Universität Wien.
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