Ein Leinenbeutel mit dem Aufdruck FOTAR Peace

FOTAR (Future of Transatlantic Relations)

FOTAR ist ein gemeinsames Projekt der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung und des Europa-Kollegs Hamburg. Seit 2018 bringen beide Institutionen im Rahmen des Formats regelmäßig internationale Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen, um zentrale Fragen der transatlantischen Beziehungen zu diskutieren. Die bisherigen FOTAR-Jahrgänge befassten sich unter anderem mit Herausforderungen in der Handels-, Sicherheits- und Umweltpolitik, der transatlantischen Sicherheitspartnerschaft sowie dem Wandel der transatlantischen Handelsbeziehungen. FOTAR 2026 führt diese Zusammenarbeit unter veränderten geopolitischen Bedingungen fort und verbindet die politik- und gesellschaftsorientierte Arbeit der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung mit der interdisziplinären Europa-Forschung und den internationalen wissenschaftlichen Netzwerken des Europa-Kollegs Hamburg

Über die Kooperation

Das Projekt wird durch die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Stadt Hamburg gefördert.

Europa-Kolleg Hamburg

Das Europa-Kolleg Hamburg wurde 1953 gegründet und ist als privatrechtliche Stiftung organisiert. Die Stiftung hat den Zweck, Forschung und akademische Lehre zu Europa und europäischen Fragen anzuregen und zu fördern. Sie unterhält in Groß Flottbek eine Wohnanlage für internationale Studierende und Forschende. Außerdem stellt sie für das „Institute for European Integration“ ein Institutsgebäude sowie den administrativen und finanziellen Rahmen bereit. 

Das „Institute for European Integration“ ist eine wissenschaftliche Einrichtung an der Universität Hamburg. Es betreibt interdisziplinäre Forschung zu Europa und europäischen Fragen. Das Institut bietet Forschenden die Möglichkeit, im internationalen wissenschaftlichen Austausch Fragestellungen zu bearbeiten und ihre Projekte umzusetzen. Durch Publikationen, Vorträge und Veranstaltungen trägt das Institut zur wissenschaftlichen Diskussion bei und macht seine Forschung einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich

Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung

Die Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung erinnert an einen der bedeutendsten deutschen Staatsmänner des 20. Jahrhunderts und befasst sich als zukunftsorientierte Denkfabrik mit Fragestellungen, die auch den Vordenker Schmidt bewegten. Drei übergeordnete Themenfelder stehen im Mittelpunkt der programmatischen Stiftungsarbeit: 1. Frieden und Sicherheit, 2. Wirtschaft und Gerechtigkeit sowie 3. Demokratie und Gesellschaft.

Eng vernetzt mit diesen Programmlinien spiegelt die ständige Ausstellung „Schmidt! Demokratie leben“ in der Hamburger Innenstadt ein knappes Jahrhundert deutscher und internationaler Zeitgeschichte wider. Sie ordnet das Wirken ihres Namensgebers in aktuelle und geschichtliche Zusammenhänge ein. Im Helmut Schmidt-Archiv in Hamburg-Langenhorn macht die Stiftung die privaten Dokumente von Schmidt und seiner Frau Loki der Forschung zugänglich und gewährt der Öffentlichkeit Zugang zum ehemaligen Privathaus der Schmidts.