Donald Trumps Politik und der um ihn betriebene Personenkult überschatten die Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der USA, während die transatlantischen Beziehungen einen grundlegenden Wandel erleben. Einst galten sie – nicht zuletzt aufgrund der NATO und gemeinsamer Werte – als Stabilitätsanker der internationalen Ordnung. Angesichts wachsender politischer Spannungen, erodierender Wertebasis und globaler Veränderungen stellt sich jedoch die Frage, wie belastbar die Partnerschaft zwischen Europa und den USA noch ist – politisch, gesellschaftlich und strategisch? Kann und muss die Europäische Union in einer zunehmend multipolaren Welt eine aktivere Rolle übernehmen, und was bedeutet das für die transatlantischen Beziehungen?
Begrüßung: Dr. Meik Woyke, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung (BKHS)
Keynote: Dr. Emily Haber, bis 2023 deutsche Botschafterin in Washington
Diskussion: Dr. Emily Haber, Botschafterin a.D., Aydan Özoğuz, MdB, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, Dr. Elisabeth Winter, stv. Geschäftsführerin der BKHS und Programmleiterin „Globale Märkte und soziale Gerechtigkeit“
Moderation: Professor Dr. Markus Kotzur, Präsident des Europa-Kollegs Hamburg
Mit anschließendem Empfang.
Eine Kooperationsveranstaltung der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung, des Europa-Kollegs Hamburg und der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS mit Unterstützung der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung.
